Immenstaad, 30. November 2021 – Air Caraïbes fliegt die A350-1000 mit der höchsten Sitzplatzkapazität am Markt: 429 Passagiere finden an Bord Platz. Die Premium Economy stammt von der ZIM Aircraft Seating GmbH. Mit der Auslieferung des PC-01 für die dritte und letzte Maschine hat ZIM das Lieferprogramm abgeschlossen.
Die Kabine
Die A350-1000 von Air Caraïbes ist in drei Klassen ausgelegt: 24 Sitze in der Business Class „Madras“, 45 Sitze in der Premium Economy „Caraïbes“ und 360 Sitze in der Economy „Soleil“. Möglich wird diese Kapazität vor allem durch die Economy, in der zehn Sitze je Reihe stehen statt der in einer A350-Kabine üblichen neun. Kein anderer Betreiber dieses Flugzeugtyps hat eine vergleichbar dichte Bestuhlung gewählt.
Der PC-01 in der Premium Economy
In der Premium Economy kommt der PC-01 zum Einsatz, die erste Premium-Economy-Produktlinie von ZIM. Sie fliegt seit 2014 bei internationalen Fluggesellschaften und ist der Vorgänger des ZP610, der ab dem ersten Quartal 2022 bei SWISS in den Linienbetrieb geht. In einer Kabine dieser Dichte ist ihre Aufgabe besonders klar umrissen: Der Sitz muss einen spürbaren Komfortunterschied zur Economy schaffen, ohne überproportional Kabinenfläche zu binden. Hinzu kommen die Anforderungen an Konstruktion und Zulassung. Sitzstruktur, Rettungswege und Notausgänge unterliegen denselben Sicherheitsvorgaben wie in jeder anderen Kabine, während zugleich jeder Millimeter Bauraum über die erreichbare Kapazität entscheidet.
Erster französischer Betreiber der größten A350-Version
Air Caraïbes gehört zur Groupe Dubreuil und hat ihren Sitz auf Guadeloupe in den Französischen Antillen. Als erste französische Fluggesellschaft setzt sie die längste Version des Airbus A350 XWB ein, auf der Langstrecke zwischen Paris-Orly und den Französischen Antillen.
Drei Flugzeuge, ein Programm
Air Caraïbes hat drei A350-1000 bestellt. Mit der letzten Maschine fliegt die gesamte Flotte dieses Typs mit dem PC-01 in der Premium Economy. Abgeschlossen hat ZIM das Programm in einer Phase, in der die kommerzielle Luftfahrt weltweit noch mit den Folgen der Pandemie umgeht.





