Nachhaltigkeit mit System: ZIM verankert sein Umweltmanagement nach der europäischen EMAS-Verordnung

Immenstaad, 17. März 2023 – Die ZIM Aircraft Seating GmbH hat ihr Umweltmanagement nach der europäischen EMAS-Verordnung aufgestellt. Damit erhält die Nachhaltigkeitsarbeit des Unternehmens einen verbindlichen, überprüfbaren Rahmen, von der Produktentwicklung über die Lieferkette bis zum Gebäudebetrieb.

Ein Rahmen statt einzelner Maßnahmen

EMAS geht über eine reine Zertifizierung hinaus: Das System verlangt eine dokumentierte Umweltprüfung, messbare Ziele und eine kontinuierliche Verbesserung, die extern validiert wird. ZIM hat dafür einen eigenen Nachhaltigkeitsmanager eingesetzt und den Anspruch „Design to Sustainability“ über den gesamten Produktlebenszyklus verankert, von der Materialauswahl bis zur Frage, was am Ende der Nutzungsdauer mit einem Sitz geschieht.

Konkret bedeutet das: Produktlebenszyklusanalysen für die Sitzprogramme, Bezug von Ökostrom, geschlossene Materialkreisläufe und eine gezielte Reduzierung von Ausschuss in der Lieferkette.

Der größte Hebel liegt im Produkt

Für einen Sitzhersteller wirkt Nachhaltigkeit vor allem über das Produkt. Jedes Kilogramm Sitzgewicht, das an Bord eingespart wird, senkt über die gesamte Lebensdauer des Flugzeugs unmittelbar den Kerosinverbrauch und damit die CO₂-Emissionen. Gewichtsoptimierte Sitzstrukturen sind deshalb ein zentrales Entwicklungsziel jedes ZIM-Programms. Hinzu kommt die Raumnutzung: Raumeffiziente LOPA-Konzepte erhöhen die Effizienz je Quadratmeter Kabine, ohne den Komfort der Passagiere zu reduzieren.

Soziale und wirtschaftliche Dimension

Nachhaltigkeit endet für ZIM nicht am Produkt. Der Standort Immenstaad ist als energieeffizientes, barrierefreies Gebäude ausgeführt. Betriebliche Mobilitätsangebote und ein systematisches Weiterbildungsprogramm für die Beschäftigten gehören ebenso zum Verständnis von Nachhaltigkeit wie die ökologische Bilanz eines Sitzes.

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