Mehr Platz für den Hochlauf: ZIM USA nimmt ein neues Lager in Greensboro in Betrieb

Greensboro, 29. August 2024 – Die ZIM Aircraft Seating Group baut die Logistik ihres US-Standorts aus. In Greensboro, North Carolina, hat ZIM Aircraft Cabin Solutions ein neues Lager in Betrieb genommen. Material, Zukaufteile und Fertigbaugruppen werden künftig dort zusammengeführt. Die Produktionsflächen am Standort werden damit entlastet und stehen vollständig für Montage und Endprüfung zur Verfügung.

‍Warum Lagerfläche im Sitzgeschäft zum Engpass wird
Ein Flugzeugsitzprogramm besteht aus mehreren tausend Einzelteilen, von der Sitzstruktur über Polster und Bezüge bis zu Elektronik- und Anbaukomponenten. Jedes Teil ist einer Konfiguration, einem Kunden und einem Zulassungsstand zugeordnet. Wächst das Auftragsvolumen, wächst nicht nur die Fertigungsmenge, sondern zuerst der Platzbedarf für Sicherheitsbestände, Wareneingangsprüfung und Kommissionierung. Lagerfläche ist deshalb in der Sitzindustrie regelmäßig der Engpass, der vor der Produktionsfläche erreicht wird.

‍Entlastung der Produktionsflächen
Mit der Auslagerung entsteht am Hauptstandort zusätzlicher Raum für die Montagelinien. Zugleich werden Wareneingang, Einlagerung und Bereitstellung an einem Ort gebündelt. Die Teile erreichen die Linie satzweise vorkommissioniert, statt in der Fertigung zwischengelagert zu werden. Das verkürzt Wege, reduziert Suchzeiten und macht Bestände über das gesamte Programm hinweg transparent.

‍Ein Baustein der US-Wachstumsagenda
Der Ausbau folgt der Neuaufstellung des US-Geschäfts vom März 2024. Greensboro ist seither eine eigenständig geführte Einheit mit Entscheidungskompetenz vor Ort und bringt Entwicklung, Zulassung über die FAA Organization Designation Authorization (ODA) und Fertigung an einem Standort zusammen. Mit dem Economy-Portfolio der Gruppe liegt dort zugleich das Volumengeschäft, in dem Stückzahlen und Liefertakt unmittelbar auf die Logistik durchschlagen.

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Statement Yvonne McConachie, CEO ZIM USA
„Wachstum zeigt sich in unserem Geschäft zuerst im Lager, nicht in der Montage“, sagt Yvonne McConachie. „Mit der zusätzlichen Fläche schaffen wir die Voraussetzung dafür, dass wir Programme hochfahren können, ohne an der Bereitstellung zu scheitern.“

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